Lagdo-Stausee, reservoir
Der Lagdo-Stausee ist ein großes künstliches Wasserreservoir im nördlichen Kamerun, das sich über hunderte von Quadratkilometern erstreckt. Der Damm liegt etwa 50 Kilometer südlich von Garoua und reguliert den Fluss des Bénoué-Flusses, wobei die ruhig spiegelnde Wasseroberfläche von flachen Ufern und wetlands umgeben ist.
Die Anlage wurde Ende der 1970er Jahre begonnen und 1982 fertiggestellt, als chinesische und kamerunische Arbeiter zusammen am Damm bauten. Das Projekt entstand, um den Bénoué-Fluss zu kontrollieren, der während der Regenzeit große Überschwemmungen verursachte.
Der Name des Stausees bezieht sich auf die nahe gelegene Region und den Fluss, der diese Landschaft seit Generationen prägt. Rund um das Wasser sieht man kleine Siedlungen und Fischerdörfer, wo die tägliche Routine eng mit dem Rhythmus des Wassers verbunden ist.
Die Anfahrt von Garoua braucht etwa eine Stunde über unbefestigte Wege, die besonders in der Regenzeit schlammig werden können. Ein Fahrzeug mit Allradantrieb wird empfohlen, und Besucher sollten sich vor starken Strömungen in der Nähe des Damms in Acht nehmen.
Das Reservoir hat erheblich an Kapazität verloren, da sich Sedimente über die Jahrzehnte am Boden abgelagert haben. Diese Verschlammung bedeutet, dass der Stausee nicht mehr so viel Wasser halten kann wie ursprünglich geplant.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.