Drenthe, Provinz im Nordosten der Niederlande
Drenthe ist eine Provinz im nordöstlichen Teil des Landes, die eine Fläche von 2.680 Quadratkilometern umfasst und durch Ackerland, Waldgebiete und drei Nationalparks geprägt ist. Ein ausgedehntes Netz von Radwegen verbindet die verschiedenen Landschaften miteinander und macht die Region für Radfahrer gut zugänglich.
Das Gebiet wurde ursprünglich von Gemeinschaften besiedelt, die um 3500 vor Christus die ersten Steingräber errichteten und damit die frühesten Spuren menschlicher Anwesenheit im Land hinterließen. Später entwickelte sich die Region zu einem überwiegend landwirtschaftlich geprägten Raum, der bis heute durch Ackerbau und Viehzucht gekennzeichnet ist.
Die 53 Hünengräber, die über das Gebiet verstreut sind, ziehen Besucher an, die sich für die frühen Besiedlungen interessieren, und stehen oft frei zugänglich in der Landschaft. Diese Steinmonumente prägen noch heute das Bild vieler Orte und erinnern an die Zeit, als hier die ersten Gemeinschaften lebten.
Roggen und Kartoffeln werden auf den Feldern angebaut, während die Milchviehhaltung weiterhin eine wichtige Einkommensquelle für viele Höfe darstellt. Die zahlreichen Radwege erleichtern die Fortbewegung durch die flache Landschaft und verbinden die verschiedenen Ortschaften miteinander.
Das Circuit von Assen ist die einzige Motorradrennstrecke im Land, die internationale Wettbewerbe ausrichtet, und zieht jedes Jahr tausende Fans an. Die Strecke liegt mitten in der sonst ruhigen Landschaft und bildet einen auffallenden Kontrast zur ländlichen Umgebung.
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