Gelderland, Provinz im östlichen Teil der Niederlande
Gelderland ist eine Provinz im östlichen Teil der Niederlande, die sich von der deutschen Grenze bis zu den großen Flusslandschaften der Maas und des Rheins erstreckt. Die Region umfasst dichte Wälder, weitläufige Heidegebiete und fruchtbare landwirtschaftliche Flächen, die das Landschaftsbild prägen.
Die Grafschaft Gelre entstand im 11. Jahrhundert und wurde 1339 zum Herzogtum erhoben, was ihre Bedeutung in der Region festigte. Später wurde sie Teil der Habsburger Niederlande, bevor sie in die heutige niederländische Provinz überging.
Der Name leitet sich vom mittelalterlichen Geldern ab, während heute die Landschaft von Heidefeldern und ausgedehnten Waldgebieten geprägt ist, die Besucher zum Wandern und Radfahren einladen. In den kleineren Städten finden sich oft Märkte mit regionalen Produkten, und die traditionellen Bauernhöfe zeigen noch immer die typische Architektur der Gegend.
Die Region lässt sich gut mit dem Zug oder Auto erkunden, da Arnhem als Hauptstadt direkt an das überregionale Verkehrsnetz angebunden ist. Viele Naturgebiete bieten markierte Wanderwege und Fahrradrouten, die besonders im Frühling und Herbst angenehm zu begehen sind.
Die Veluwe enthält einige der ältesten Sandverwehungen Nordeuropas, die während der letzten Eiszeit entstanden sind und heute sanfte Hügel bilden. An manchen Stellen reicht der Boden bis zu 110 Meter über den Meeresspiegel, was für die flachen Niederlande außergewöhnlich hoch ist.
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