Hoorn, Maritimer Handelshafen in Nordholland, Niederlande.
Hoorn ist eine Stadt am Ufer des Markermeers in Nordholland, die ihre Vergangenheit als Handelshafen in ihren Gassen und Plätzen bewahrt hat. Häuser mit Treppengiebeln stehen neben Kanälen, durch die einst Schiffe aus fernen Weltregionen anlegten, und der zentrale Marktplatz trägt noch immer die Atmosphäre einer Zeit, in der Händler und Kapitäne hier zusammenkamen.
Im siebzehnten Jahrhundert wurde die Stadt zu einem wichtigen Stützpunkt für die Ostindien-Kompanie, die von hier aus Schiffe nach Asien und zurück schickte. Der Reichtum aus dem Seehandel brachte Kaufleute hierher, die große Häuser bauten und der Stadt ein Gesicht gaben, das bis heute erkennbar ist.
Das Museum Westfriesisches Erbe bewahrt Erinnerungen an die Zeit, als Kapitäne von hier aus die Weltmeere befuhren, und zeigt Werkzeuge, Karten und Gemälde aus dem Alltag der Handelsgesellschaften. Die alten Straßen rund um den Rooden Steen tragen noch immer Namen, die an Seefahrt und Handel erinnern, während in den Gassen Fassaden stehen, die Kaufleute im siebzehnten Jahrhundert errichten ließen.
Der Bahnhof verbindet die Stadt mit Amsterdam und anderen Orten in der Region, und Züge fahren regelmäßig tagsüber. Im Hafenbereich gibt es Anlegestellen für Boote, die auf das Markermeer hinausfahren, und Spaziergänge entlang des Wassers sind bei jedem Wetter möglich.
Der Name Kap Hoorn am südlichen Ende Südamerikas geht auf diese Stadt zurück, da der Seefahrer Willem Schouten von hier stammte und die Landzunge nach seiner Heimat benannte. Diese Verbindung zwischen einer kleinen niederländischen Hafenstadt und einem der gefährlichsten Punkte der Weltumseglung bleibt für viele Besucher eine Überraschung.
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