Foreestenhuis, Religiöses Monument in Hoorn, Niederlande.
Das Foreestenhuis ist ein Gebäude mit Natursteinfassade in Hoorn mit sieben Achsen über zwei Geschosse und einer Gesimsfläche, die mit Skulpturen und Familienwappen verziert ist. Der rechte Teil beherbergt eine Kirchenhalle der Doopsgezinde Remonstrantse Gemeente Hoorn mit einer Orgel aus dem 19. Jahrhundert.
Das Gebäude wurde 1724 von Nanning van Foreest in Auftrag gegeben, einem Bürgermeister von Hoorn und Direktor der Westindischen Kompanie. Seine Errichtung war Ausdruck der Prosperität und des Einflusses, den Hoorn als Handelsstadt im frühen 18. Jahrhundert genoss.
Die Innenräume zeigen aufwändige Stuckarbeiten mit Putti, die Porträtmedaillons halten, während eine Decke die klassische Szene des Urteils des Paris darstellt. Diese Dekoration prägt das Erscheinungsbild der Räume, die heute für Versammlungen genutzt werden.
Das Gebäude befindet sich im Zentrum von Hoorn und ist von außen leicht zu erkunden, während die Kirchenhalle im inneren Teil für Besucher zugänglich sein kann. Die beste Zeit zum Besuch ist an Wochentagen, wenn religiöse oder kulturelle Veranstaltungen möglich sind.
Die Fassade wirkt symmetrisch, weist aber auf der rechten Seite eine Breitenabweichung von etwa 81 Zentimeter auf, die sich aus der Anordnung älterer dahinter liegender Gebäude ergibt. Dieses unerwartete architektonische Detail zeigt, wie sich das Gebäude an seine urbane Umgebung anpassen musste.
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