Deltawerke, Hochwasserschutzinfrastruktur in Zeeland, Niederlande.
Die Deltawerke sind eine Hochwasserschutzanlage in Zeeland, Niederlande, die sich über die Mündungsgebiete von Rhein, Maas und Schelde erstreckt. Sie bestehen aus mehreren großen Barrieren und Dämmen, die bei Sturmfluten geschlossen werden können, sowie aus permanenten Deichen und Schleusen, die das Eindringen von Meerwasser verhindern.
Nach der schweren Nordseeflut von 1953 begann die Regierung mit dem Bau dieser Schutzanlagen, um künftige Katastrophen zu verhindern. Die Arbeiten dauerten mehr als vier Jahrzehnte und wurden Ende der 1990er Jahre abgeschlossen.
Der Name stammt vom griechischen Buchstaben Delta, weil die Flüsse hier ein Mündungsdreieck bilden. Besucher sehen heute Anlagen, die weiterhin Hochwasserschutz bieten und gleichzeitig als Verkehrswege dienen, während Einheimische sie als selbstverständlichen Teil der Landschaft wahrnehmen und auf ihnen zur Arbeit fahren oder spazieren gehen.
Verschiedene Anlagen verfügen über Besucherzentren mit Ausstellungen, die oft von Frühling bis Herbst geöffnet sind. Einige Barrieren können zu Fuß oder mit dem Fahrrad überquert werden, aber Wetter und Windverhältnisse sollten vor einem Ausflug geprüft werden.
Die beweglichen Tore der Oosterscheldekering wiegen jeweils etwa so viel wie ein großer Büroturm und können in etwa einer Stunde geschlossen werden. Bei geöffneten Toren fließt Salzwasser ein und aus, was ermöglicht, dass Austernbänke und Seehundkolonien weiterhin in diesem Gebiet leben.
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