Jordaan, Historisches Viertel in Amsterdam, Niederlande
Der Jordaan ist ein Stadtteil in Amsterdam mit engen Kanälen, über die kleine Brücken führen, sowie historischen Backsteingebäuden aus mehreren Jahrhunderten. Die Straßen wirken gemütlich und eng, mit niedrigen Häusern und einem Netz aus Wasserwegen, das den Charakter des Viertels prägt.
Der Stadtteil entstand im 17. Jahrhundert als Wohngebiet für Arbeiter und Zuwanderer und entwickelte sich zu einem dicht besiedelten Viertel. Sein Name leitet sich vom Jordaan-Bach ab, der das Gebiet durchfloss, bevor die Kanäle angelegt wurden.
Der Stadtteil beherbergt kleine Kunstgalerien, Antiquitätenläden und den Noordermarkt, wo samstags regionale Produkte und handwerkliche Waren angeboten werden. Diese Orte prägen das alltägliche Leben und zeigen, wie Nachbarn sich hier treffen und austauschen.
Man erreicht den Stadtteil mit den Straßenbahnen 13 und 17 zur Haltestelle Westermarkt oder zu Fuß in etwa zehn Minuten vom Amsterdamer Hauptbahnhof. Die Wege sind eng und voller Menschen, daher sollte man sich Zeit nehmen und aufpassen, nicht in Fahrradwege zu laufen.
Der Stadtteil verbirgt kleine Innenhöfe namens Hofjes, die ursprünglich ältere Frauen beherbergten und heute als stille grüne Oasen inmitten der Häuserreihen dienen. Diese versteckten Räume sind fast unmöglich von der Straße aus zu erkennen und bieten Besuchern einen überraschenden Rückzugsort.
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