Groninger Museum, Kunstmuseum nahe dem Hauptbahnhof, Groningen, Niederlande
Das Groninger Museum ist ein Kunstmuseum in Groningen in den Niederlanden mit drei Pavillons aus silbernen, gelben und blauen Gebäudeteilen, die über Brücken miteinander verbunden sind. Die Ausstellungsräume verteilen sich über mehrere Etagen und zeigen Werke aus Malerei, Design, angewandter Kunst und wechselnde Sonderausstellungen mit moderner und zeitgenössischer Kunst.
Das Museum entstand 1874 und zog 1894 in ein eigenes Gebäude an der Praediniussingel. Im Jahr 1994 eröffnete Königin Beatrix den heutigen Standteil am Verbindingskanaal gegenüber dem Bahnhof, der eine neue Ära für die Sammlung markierte.
Der Name stammt von der Stadt Groningen und die Räume zeigen lokale Kunst aus dem frühen 20. Jahrhundert neben fernöstlichen Sammlungen. In den Galerien treffen sich Besucher oft vor den großen Installationen zeitgenössischer Künstler, die regelmäßig wechseln und zum Nachdenken einladen.
Die Ausstellungen sind dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet und über Treppen sowie Aufzüge gut erreichbar. Die Eingangshalle liegt nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt und bietet Zugang zu allen drei Gebäudeteilen über die Brücken.
Drei verschiedene Architekten gestalteten die drei Pavillons, darunter Philippe Starck, Alessandro Mendini und Coop Himmelb(l)au, was dem Gebäude einen ungewöhnlich vielfältigen Charakter verleiht. Jeder Bereich hat dadurch seine eigene Stimmung und Formensprache, die Besucher beim Durchqueren direkt wahrnehmen können.
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