Groningen, Verwaltungsbezirk im Norden der Niederlande
Groningen ist eine Provinz im Norden der Niederlande, die zehn Gemeinden umfasst und sich zwischen der Nordseeküste und der deutschen Grenze erstreckt. Die Landschaft ist flach und offen, durchzogen von Kanälen und Wasserläufen, die Dörfer und Städte miteinander verbinden.
Die Region entwickelte sich aus einer friesischen Handelssiedlung, die im frühen Mittelalter entstand und sich zu einem wichtigen Handelsplatz im nördlichen Europa entwickelte. Kirchliche Macht und Kaufmannsinteressen prägten die Stadtentwicklung und legten die Grundlage für die heutige Provinzstruktur.
Die Universität in der Hauptstadt, gegründet im 17. Jahrhundert, zieht viele junge Menschen aus dem ganzen Land an. Das studentische Leben prägt das Stadtbild: Cafés und kleine Kneipen füllen sich abends mit Gesprächen und Musik.
Ein gut ausgebautes Radwegenetz verbindet fast alle Dörfer der Provinz und eignet sich für Tagestouren durch das flache Land. Busse und Züge sind zuverlässig und ermöglichen es, auch kleinere Orte ohne Auto zu erreichen.
Die Torfmoore der Provinz sind ein wichtiger Rastplatz für Zugvögel auf ihrem Weg zwischen Afrika und Skandinavien. Einige dieser offenen Feuchtgebiete beherbergen Arten, die man sonst in den Niederlanden kaum zu sehen bekommt.
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