Groningen, Verwaltungsprovinz im Norden der Niederlande
Groningen ist eine Verwaltungsprovinz im nördlichen Teil der Niederlande, die flaches Terrain mit landwirtschaftlichen Flächen, Wasserwegen und einer Küste entlang des Wattenmeers umfasst. Die Landschaft erstreckt sich über weite Felder und Polder, die durch Deiche geschützt werden.
Die Region entstand 1795 als vereinte Provinz, nachdem die Stadt Groningen und die umliegenden Ommelanden-Gebiete jahrhundertelang getrennt gewesen waren. Vor der Vereinigung hatten beide Seiten oft miteinander konkurriert und um politischen Einfluss gerungen.
Die Provinz nutzt eine eigene Sprache namens Gronings, die zur niedersächsischen Sprachfamilie gehört und in Dörfern und Kleinstädten noch regelmäßig zu hören ist. Besucher bemerken den starken Akzent und die besonderen Ausdrücke, die sich vom Standard-Niederländisch deutlich unterscheiden.
Mehrere Grenzübergänge verbinden die Provinz mit Deutschland im Osten, während Autobahnen wie die A7 und A28 den Verkehr innerhalb der Region ermöglichen. Radwege führen durch die flache Landschaft und bieten einfache Orientierung über weite Strecken.
Die Veenkolonien im Osten der Provinz produzieren große Mengen Stroh, das örtliche Fabriken zu Strohplatten für Bauzwecke verarbeiten. Diese Materialherstellung findet außerhalb der landwirtschaftlichen Hauptsaison statt und nutzt die Ernte der weitläufigen Felder.
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