Wattenmeer, Flaches Meer zwischen Nordsee und Niederlande, Deutschland
Das Wattenmeer erstreckt sich über 450 Kilometer entlang der Nordseeküste und besteht aus weiten Wattflächen, Prielen und Sandbänken, die bei Ebbe sichtbar werden. Diese flache Meereszone liegt zwischen dem offenen Meer und dem Festland und wird zweimal täglich von den Gezeiten geformt.
Seit 1978 arbeiten die Niederlande, Deutschland und Dänemark zusammen, um dieses Küstengebiet zu schützen und seinen natürlichen Zustand zu bewahren. Die Schutzmaßnahmen entstanden aus der Erkenntnis, dass das Wattenmeer ein empfindliches System ist, das durch menschliche Eingriffe bedroht war.
Das Wattenmeer hat seinen Namen von den weiten Flächen, die bei Ebbe trocken fallen und den Meeresboden sichtbar machen. Heute können Besucher barfuß durch den schlickigen Untergrund laufen und das tägliche Spiel der Gezeiten hautnah erleben.
Geführte Wattwanderungen finden während der Niedrigwasserzeiten statt, die sich täglich verschieben und im Voraus geplant werden sollten. Festes Schuhwerk oder das Barfußlaufen sind üblich, und Besucher sollten auf wechselnde Wetterbedingungen vorbereitet sein.
Über zwei Millionen Zugvögel machen hier jährlich Station und nutzen das Wattenmeer als Rastplatz auf ihren langen Flugrouten. Diese riesigen Vogelschwärme verwandeln den Himmel während der Zugzeiten in ein bewegtes Schauspiel.
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