Grou, Seestadt in Friesland, Niederlande.
Grou ist ein Ort an den Ufern des Pikmeer-Sees und des Prinses Margrietkanals in Friesland. Das Dorf verfügt über drei restaurierte Windmühlen und zahlreiche Gebäude am Wasser, die dem Ort sein charakteristisches Aussehen verleihen.
Der Ort entstand aus einer Fischersiedlung und wurde 1812 zur Gemeinde mit eigenem Verwaltungsrat. Diese Siedlung wuchs zu einem regionalen Zentrum heran, bis sie 2014 in Leeuwarden aufging.
Die Einwohner feiern Sint-Piter am 21. Februar anstelle des traditionellen Sinterklaas und ehren den Schutzpatron der lokalen Fischer.
Die Grou-Jirnsum-Eisenbahnstation verbindet den Ort mit größeren Städten, und die Fähre Veerpont de Burd bietet Zugang zur Insel de Burd. Mit dem Fahrrad oder dem Boot erkundet man die Gegend am besten, da viele Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus zugänglich sind.
Bewohner erhielten einmal den Spitznamen Tsiisferdûnsers, nachdem sie Käse als Bezahlung für Tänze bei einer Dorffeier bekamen. Diese humorvolle Geschichte ist noch heute Teil der lokalen Folklore und wird gerne bei Treffen erzählt.
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