Rottumeroog, Geschütztes Inselreservat in Het Hogeland, Niederlande
Rottumeroog ist eine Insel in den Wattenmeeren und erstreckt sich über ausgedehnte Sandflächen, Dünen und Wattflächen. Die Landschaft wechselt zwischen offenen Stränden und bewachsenen Dünen, die sich über das gesamte Eiland verteilen.
Die Provinz Groningen erwarb die Insel 1738, nachdem ein irischer Graf sein Haus durch Küstenerosion verloren hatte. Bewohnerfamilien lebten danach auf der Insel und kümmerten sich um Leuchtfeuer bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.
Die Insel beherbergte bis 1965 Wärterfamilien, die die Navigationsbaken warteten und die Küste durch systematischen Dünenbau schützten.
Der Zugang zur Insel erfordert eine Genehmigung der niederländischen Behörden und eine Bootfahrt gefolgt von einem Spaziergang über freigelegte Schlickflächen. Besucher sollten sich auf wechselnde Bedingungen vorbereiten und die Gezeiten beachten.
Seehunde und Kegelrobben ruhen sich auf der Ostseite der Insel aus und bilden dort eine große Gruppe. Die Insel beherbergt zudem eine vielfältige Pflanzengemeinschaft, die in dieser Umgebung gedeiht.
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