Oostersluis, Schleuse für die Schifffahrt in Groningen, Niederlande
Die Oostersluis ist eine Schleuse in Groningen, die zwei Kanäle miteinander verbindet: den Van Starkenborghkanaal und den Eemskanaal im Osten der Stadt. Das Bauwerk hat eine Länge von etwa 195 Metern und eine Breite von etwa 16 Metern und ermöglicht es Schiffen, zwischen unterschiedlich hohen Wasserspiegeln zu wechseln.
Die Schleuse wurde zwischen 1934 und 1937 erbaut, um Schiffe zwischen den beiden Kanälen zu leiten. In den 1990er Jahren erfuhr das Bauwerk eine grundlegende Umgestaltung, um größere Schiffe und tiefere Ladegewichte zu ermöglichen.
Die Schleuse zeigt vier geschnitzte Köpfe an ihren Wänden, die nach den Himmelsrichtungen benannt sind. Diese Skulpturen stammen vom Künstler Gijsbert Jacobs van den Hof und prägen das Aussehen des Bauwerks bis heute.
Die Schleuse kann von Besuchern von Fußwegen aus beobachtet werden, die entlang der Ufer verlaufen. Es ist ratsam, bei Schleusenbetrieb zu kommen, um Schiffe in Aktion zu sehen, doch auch ohne dies bietet das Bauwerk selbst interessante architektonische Details.
Im April 1945, während der Befreiung Groningens, wurde Schleusenmeister Popko Dijkema verletzt, als er kanadischen Soldaten beim Überqueren half. Sein Mut ist bis heute in der Benennung einer Straße nach ihm verewigt.
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