Verdronken Land van Saeftinghe, Naturschutzgebiet mit Salzwiesen in Zeeland, Niederlande
Das Verdronken Land van Saeftinghe ist ein Salzmarschengebiet in Zeeland, in dem Süßwasser aus der Schelde auf Nordseewasser trifft und verschiedene Lebensräume entstehen. Das Mosaik aus flachen Gewässern, Feuchtgebieten und Grasland wechselt ständig mit den Gezeiten.
Die Gegend wurde 1584 während der Achtzigjährigen Kriege absichtlich überflutet, als Dämme zerstört wurden, um eine landwirtschaftliche Region zu überfluten. Aus dieser zerstörten Landschaft entstand später ein Naturschutzgebiet.
Das Gebiet zeigt, wie die Bewohner seit jeher mit Wasser leben und es kontrollieren. Die Landschaft erzählt vom ständigen Kampf zwischen Mensch und Natur über Generationen hinweg.
Das Betreten ist nur mit Führungen vom Besucherzentrum Emmadorp möglich, da Gezeiten und sumpfiger Boden unabhängiges Erkunden gefährlich machen. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind wichtig, da man sich in einem offenen, feuchten Gebiet aufhält.
Das Gebiet beherbergt zehntausende Wildgänse, die hier in den kalten Monaten rasten und das Gelände mit ihren Bewegungen formen. Aus der Luft zeigen die Wasserwege und Vogelspuren ein feines Netzwerk, das wie ein natürliches Kunstwerk wirkt.
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