Boscotondo, Bauwerk in den Niederlanden
Boscotondo ist ein Wohn- und Kulturkomplex im Zentrum von Helmond, der zwischen 1999 und 2001 auf dem Gelände einer ehemaligen Fabrik errichtet wurde. Das Ensemble umfasst etwa 150 Wohnungen, ein Kunstmuseum, ein Kino, Geschäfte und Restaurants, die um eine große kreisförmige Grünfläche angeordnet sind.
Das Gelände war ursprünglich Standort der Begemann-Fabrik, bis es Ende des 20. Jahrhunderts für eine Umnutzung freigegeben wurde. Der italienische Architekt Adolfo Natalini gestaltete die Umwandlung in einen modernen Wohn- und Kulturort, der sowohl die industrielle Geschichte ehrt als auch einen neuen urbanen Raum für die Stadt schafft.
Das Boscotondo-Areal spiegelt eine moderne Interpretation des klassischen Dorfplatzes wider, wo die zentralgrüne Fläche als sozialer Treffpunkt für Nachbarn und Besucher dient. Die Anordnung der Gebäude um den Platz schafft ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und ermöglicht alltägliche Begegnungen zwischen Bewohnern und Menschen, die das Museum oder Kino besuchen.
Das komplexe Gelände ist leicht zu begehen und wurde so geplant, dass Autos unterirdisch geparkt werden, wodurch Straßen und Plätze frei bleiben. Die zentrale Grünfläche und umgebenden Wege laden zum Spazieren und Erkunden ein, während Museumsbesucher, Kinobesucher und Café-Nutzer die verschiedenen Bereiche bequem erreichen können.
Der Name Boscotondo stammt vom italienischen Wort für 'rundes Waldgebiet' und bezieht sich direkt auf die kreisförmige Grünfläche im Herzen des Komplexes, die das gesamte Gelände prägt. Ein Kunstwerk namens 'De Waterman' von Saskia Pfaeltzer, das 2005 installiert wurde, sitzt prominent am Platz und ergänzt die architektonische Vision mit einer kulturellen Dimension.
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