Kubushäuser, Strukturalistisches Gemeindedenkmal in Helmond, Niederlande.
Die Kubushäuser von Helmond bestehen aus 18 geneigten würfelförmigen Strukturen, die auf sechseckigen Säulen auf dem Piet Blomplein-Platz angebracht sind. Jeder Würfel hat drei Ebenen mit Eingang, Wohnbereich und Küche im unteren Teil sowie Schlafzimmer und zusätzliche Räume in den oberen Geschossen.
Architect Piet Blom entwarf 1974 diese experimentellen Häuser als Pilotprojekt, das zur offiziellen Eröffnung im Oktober 1977 führte. Das Projekt realisierte eine mutige Vision für innovatives Wohnen und hinterfragte damals herkömmliche Vorstellungen von Wohnarchitektur.
Das Ensemble verbindet Wohnräume mit dem Theater 't Speelhuis und schafft einen zentralen Treffpunkt für darstellende Kunst in der Gemeinde. Die Bewohner und Besucher nutzen den Platz täglich als lebendigen Ort der Begegnung und des kulturellen Austauschs.
Die Häuser können von außen besichtigt werden und bieten aus verschiedenen Blickwinkeln unterschiedliche Perspektiven auf ihre geometrische Form. Besucher sollten genug Zeit einplanen, um rund um den Platz zu gehen und die Details der Konstruktion aus mehreren Positionen zu beobachten.
Jeder Würfel ist um 54,7 Grad in Bezug auf seine stützenden Pfeiler gedreht, was ein unregelmäßiges geometrisches Muster schafft. Diese Rotation ist so präzise berechnet, dass sie nicht unmittelbar offensichtlich ist, obwohl sie das gesamte Erscheinungsbild des Ortes grundlegend verändert.
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