Kasteel Rosande, Mittelalterliche Burgruine in Oosterbeek, Niederlande.
Kasteel Rosande ist eine mittelalterliche Burgruine in den Flussauen bei Renkum, die heute weitgehend unter dem Erdreich liegt. Die ursprüngliche Anlage maß etwa 34 mal 29 Meter und war von einem breiten Wassergraben umgeben.
Das Kastell wurde zuerst 1313 erwähnt und war damals Besitz der Familie van Rijsande. Französische Truppen zerstörten es endgültig während der Kriegsereignisse des 17. Jahrhunderts.
Das Schloss trägt den Namen seiner mittelalterlichen Besitzer und prägt bis heute das Landschaftsbild der Gegend. Besucher können an Ort und Stelle nachvollziehen, wie die alte Anlage in die Flussauen eingebettet war.
Die Stelle ist am besten in trockenen Zeiten erreichbar, da das Gelände flach und moorig ist. Festes Schuhwerk ist ratsam, und das Gelände liegt abseits der größeren Straßen, daher sollte man die Route voraus planen.
Bei Hochwasser werden die Grundmauern des Kastells sichtbar, wenn das alte Wasserslot sich mit Wasser füllt und die Form der Anlage von oben erkennbar macht. Archäologische Ausgrabungen aus den 1930er Jahren dokumentierten noch erhaltene Bodenbereiche an diesem Ort.
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