Scholtenskoepel, Teehaus und Nationaldenkmal in Groningen, Niederlande.
Die Scholtenskoepel ist ein achteckiges Gebäude mit einer Kupferkuppel und großen bogenförmigen Fenstern, die von gusseisernen Säulen gestützt werden. Die Konstruktion wird von halbkreisförmigen Veranden umgeben, die dem Bauwerk seine charakteristische Form geben.
Der Industrielle Willem Albert Scholten beauftragte 1869 Architekt Jan Maris mit dem Bau dieses Teehauses. Nach einer umfassenden Restaurierung 1979 wurde das Gebäude in Büroräume umgewandelt und erhielt den Status eines nationalen Denkmals.
Die Eisenstatuen in den Nischen zeigen verschiedene Jahreszeiten und stammen von einem französischen Gießerei-Unternehmen. Besucher können heute noch die künstlerischen Details dieser Bronzefiguren entdecken, die dem Gebäude ein besonderes Flair verleihen.
Das Gebäude sitzt an der Hereweg 20 und ist heute nicht für den öffentlichen Zugang ausgerichtet, da es als Bürogebäude genutzt wird. Die Außenarchitektur und Details können jedoch von der Straße aus betrachtet und fotografiert werden.
Eine vergoldete Merkur-Statue krönt die Kuppel des Bauwerks und ist von weitem sichtbar. Im Inneren haben sich die ursprünglichen Holzparkettböden und Deckenmalereien mit Blumenmotiven über die Jahrzehnte erhalten.
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