Bruntskameren, Rijksmonument op Bruntensteeg 1, Bruntenhof 5 en hoger, Utrecht
Bruntskameren ist ein Hofjeanlage in Utrecht mit 15 kleinen Häuschen, die um offene Höfe gruppiert sind. Die Gebäude haben schmale Fassaden mit kleinen Fenstern und bewahren die originale Innenausstattung mit eingebauten Betten, die zeigen, wie beengt der Wohnraum früher war.
Der Hof wurde 1621 von Rechtsanwalt Frederik Brunt gegründet, der armen Witwen kostenlose Unterkunft gewährte. Die ursprüngliche Stiftung besteht bis heute und verteilt vierteljährlich Mittel an bedürftige Menschen basierend auf einem Testament von 1742.
Die Bruntskameren zeigen, wie sich Nachbarschaften in der Stadt über Jahrhunderte hinweg organisierten. Die Häuser stehen eng beisammen rund um kleine Höfe, was noch heute das Gefühl einer eigenen Gemeinschaft schafft, die sich gegenseitig kennt und unterstützt.
Das Gelände ist öffentlich zugänglich und liegt zentral in der Altstadt von Utrecht, leicht zu Fuß zu erreichen. Der beste Weg zu erkunden ist ein ruhiger Spaziergang durch die engen Gassen und an den Höfen vorbei, wo man die architektonischen Details aus der Nähe sehen kann.
Das barocke Haupttor mit Schnitzereien zeigt Todesschädel und Sanduhr als Symbole der Vergänglichkeit, eine unerwartete Botschaft am Eingang eines Wohnsiedlung. Diese memento-mori-Kunstwerke erinnern Besucher an ein tieferes philosophisches Denken hinter der scheinbar schlichten Stiftung.
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