Rotterdamsche Bank, Rekonstruktionsbankgebäude in Rotterdam Centrum, Niederlande.
Die Rotterdamsche Bank ist ein Bankgebäude aus der Wiederaufbauzeit mit hellrotem Ziegeln und Natursteinelementen. Die U-förmige Struktur erstreckt sich zwischen den Straßen Coolsingel und Lijnbaan und zeigt abgerundete Ecken sowie innere Marmor-Tresorräume.
Das Gebäude wurde 1941 begonnen, aber während des Zweiten Weltkrieges unterbrochen, als Ressourcen zum Atlantikwall umgeleitet wurden. Die Fertigstellung erfolgte schließlich im Januar 1949, nachdem die Stadt wieder aufgebaut wurde.
Die Fassade zeigt kunstvolle Steinmetzarbeiten von Bildhauer Gerard Héman, die Bankingsymbole und Bezüge zur Wiederaufbauzeit darstellen. Diese Verzierungen spiegeln die Hoffnung wider, die in dieser Zeit der wirtschaftlichen Erneuerung lag.
Das Gebäude befindet sich zwischen zwei wichtigen Einkaufsstraßen in zentraler Lage und ist leicht zu Fuß erreichbar. Die Innenmodernisierung von 1976-1978 hat die Struktur für heutige Nutzung angepasst, während die markanten äußeren Merkmale erhalten blieben.
Das Gebäude markiert den ursprünglichen Winkel der Coolsingel-Straße vor deren späteren Begradigung in Richtung der Maas. Dies macht es zu einem stillen Zeugnis der Stadttopographie, die sich über die Jahrzehnte verändert hat.
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