Plantage Middenlaan 33, Amsterdam, Bauwerk in den Niederlanden
Plantage Middenlaan 33 ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in Amsterdam mit einer langen Baugeschichte. Die Stelle enthält Elemente aus dem 19. Jahrhundert sowie eine moderne Struktur aus den 1970er Jahren, die von Aldo van Eyck entworfen wurde und sich durch farbige Fassaden und offene Räume auszeichnet.
Das ursprüngliche Schulgebäude mit Synagoge wurde 1882 erbaut und während des Krieges als Sammelstelle für Kinder genutzt, bevor etwa 600 Kinder abtransportiert wurden. Die alte Struktur wurde 1976 abgerissen und durch das moderne Hubertushuis ersetzt.
Das Gebäude erinnert an die Geschichte der jüdischen Gemeinde Amsterdams und das Schicksal während des Zweiten Weltkriegs. Der Ort war Zeuge von Kindertransporten und wird heute durch ein nahegelegenes Museum als Gedenkstätte genutzt.
Das Gebäude steht an einer belebten Straße im Zentrum Amsterdams und ist von außen gut sichtbar. Besucher können die farbige Fassade und die Architektur vom Gehweg aus sehen, während der Innenzugang je nach Nutzung variiert.
Aldo van Eyck entwarf das Gebäude mit bewusst leuchtenden Farben und offenen Räumen, um verletzlichen Menschen ein würdevolles und sichtbares Zuhause zu schaffen. Die Architektur des Hubertushuis war nicht nur funktional, sondern sollte auch Stigmatisierung bekämpfen und Gemeinschaft fördern.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.