Værøy, Inselgemeinde in Nordland, Norwegen
Værøy ist eine Inselgemeinde in der südlichen Lofoten, die zwischen Røstlandet und Moskenesøya liegt und sich über etwa 16 Quadratkilometer erstreckt. Der höchste Punkt der Insel, Nordlandsnupen, ragt etwa 450 Meter in die Höhe und dominiert das Landschaftsbild.
Die Gemeinde wurde 1838 gegründet und erhielt ihren Namen aus dem Altnordischen, was so viel wie 'Insel des Wetters' bedeutet. Diese Namensgebung spiegelt das raue Meeresklima wider, das die Insel seit jeher geprägt hat.
Die Insel ist seit Generationen vom Fischfang geprägt, und diese Tradition prägt bis heute das Leben der Menschen vor Ort. Man sieht überall Spuren dieser Verbindung – von den Bootshäusern am Wasser bis zu den Trocknungsplätzen für Stockfisch, die das Landschaftsbild bestimmen.
Die Anreise erfolgt mit der Fähre von Moskenes oder per Helikopter von Bodø, wobei regelmäßige Verbindungen zu festen Zeiten bestehen. Unterkunft und Verpflegung sind vor Ort vorhanden, doch sollte man die Wetterbedingungen beachten, da die Verbindungen manchmal durch Sturm beeinträchtigt werden.
Die Insel beherbergt große Kolonien von Papageitauchern und Dreizehenmöwen, die besonders in den wärmeren Monaten in großer Zahl hier anzutreffen sind. Diese Vogelbestände prägen das Landschaftsbild und machen die Insel zu einem wichtigen Rückzugsort für Seevögel im Nordatlantik.
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