Lofoten Stockfish Museum, Maritimes Erbemuseum in Å, Moskenes, Norwegen
Das Lofoten-Stockfisch-Museum befindet sich in einer ehemaligen Fischlandestation und zeigt die traditionellen Methoden zur Konservierung von Kabeljau durch Trocknung in der Arktis. Die Gebaeude und Ausstellungen dokumentieren jeden Schritt des Prozesses, von der Ankunft der Fische bis zu ihrer Vorbereitung fuer den Handel.
Der Handel mit getrockneten Fischen zwischen Norwegen und Italien begann 1432, als der Seemann Pietro Querin auf der Insel Røst Schiffbruch erlitt und die Lofoten-Inseln erreichte. Diese Begegnung eroefffnete einen Handelspfad, der fuer Jahrhunderte andauerte und die lokale Wirtschaft praegte.
Das Museum zeigt, wie der Fischfang das Leben der Menschen in dieser Region über Generationen hinweg geprägt hat. Die ausgestellten Geräte und Dokumente erzählen von der täglichen Arbeit und den Handelsbeziehungen, die diese Gemeinschaft mit der Welt verbanden.
Das Museum liegt an der E10-Route und ist leicht zu erreichen, wobei die Erkundung der gesamten Sammlung etwa zwei Stunden in Anspruch nimmt. Gefuehrte Touren werden in mehreren Sprachen angeboten, was Besuchern hilft, die Prozesse und Geschichten hinter der Fischkonservierung besser zu verstehen.
Das Museum zeigt einen speziellen Winterluft-Trocknungsprozess, der Arktischen Kabeljau in ein geschuetztes Produkt mit aehnlichem Status wie Weinbezeichnungen umwandelt. Diese Methode erfordert genaue natuerliche Bedingungen und kann nicht einfach an anderen Orten nachgeahmt werden.
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