Kåkern-Brücke, Hohlkastenbrücke in Flakstad, Norwegen
Die Kåkern-Brücke ist ein Stahlbetonbau, der die Meerenge Kåkernsundet überquert und zwei Inseln im Lofoten-Archipel miteinander verbindet. Die Konstruktion aus vorgespanntem Beton hat eine Hauptspannweite von über 170 Metern und trägt die Europastraße E10 mit einer Fahrbahnbreite von 10 Metern.
Ein älterer Hängebrückenbau aus dem Jahr 1961 ermöglichte diese Verbindung über ein Jahrhundert hinweg, bevor er 2002 durch die aktuelle Struktur ersetzt wurde. Der Neubau entstand südlich der ursprünglichen Stelle, sodass die Verkehrsverbindung während des Übergangs ununterbrochen erhalten blieb.
Die Brücke verbindet zwei Inseln im Lofoten-Archipel und ermöglicht es Menschen, zwischen abgelegenen Gemeinden zu reisen, was für den Alltag hier entscheidend ist. Vorbeifahrende können sehen, wie wichtig diese Straßenverbindung für das Leben auf diesen nördlichen Inseln ist.
Die Brücke ist ganzjährig befahrbar und bietet freie Durchfahrt auf der Europastraße E10, wobei die Bedingungen im Winter anspruchsvoll sein können. Fahrer sollten auf die bergige und wechselhafte Küstensituation vorbereitet sein, die häufige Witterungsveränderungen mit sich bringt.
Der Neubau wurde südlich neben der alten Brücke errichtet, wodurch der Verkehr während des Übergangs ungestört weitergehen konnte und kein Umweg nötig war. Diese Bauweise ermöglichte es, die alte Struktur erst nach vollständiger Fertigstellung der neuen abzureißen.
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