Grönlandsee, Randmeer in arktischer Region, Norwegen.
Das Nordmeer liegt zwischen Grönland, Spitzbergen und der Norwegischen See und bedeckt eine Fläche von mehr als einer Million Quadratkilometer mit einer durchschnittlichen Tiefe von etwa 1.450 Metern (4.757 Fuß). Die Strömungen treffen hier aufeinander und schaffen ein Mosaik aus warmem und kaltem Wasser, das die biologische Dynamik der Region bestimmt.
Die ersten wissenschaftlichen Expeditionen erreichten diese Gewässer im Jahr 1876 und dokumentierten Temperaturen, Salzgehalt und die Bewegungen der Eismassen. Fridtjof Nansen kartierte später das Zusammenspiel der Meeresströmungen und erweiterte das Verständnis der arktischen Ozeane erheblich.
Walfangschiffe aus mehreren Ländern nutzten diese Gewässer über Jahrhunderte als Fanggebiet und prägten das maritime Leben des hohen Nordens. Das Wasser verbindet noch heute mehrere Nationen und spielt eine Rolle im Alltag der Menschen an der Küste Grönlands.
Eisschollen treiben in diesen Gewässern etwa zehn Monate im Jahr und begrenzen den Schiffsverkehr auf wenige Sommermonate zwischen August und Oktober. Besucher können die Oberfläche nur im Rahmen organisierter Expeditionen erreichen, und die Sicht hängt stark vom Wetter und der Jahreszeit ab.
Der Meeresboden wird durch den Mohnsrücken geteilt, der das Grönlandbecken vom Nordisländischen Tief trennt und zwei völlig unterschiedliche Unterwasserlandschaften schafft. Diese geologische Trennlinie beeinflusst auch die Verteilung der Meeresorganismen und die Wassertemperaturen in beiden Becken.
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