Longyearbyen, Verwaltungsstadt in Svalbard, Norwegen
Longyearbyen liegt im Longyear-Tal entlang des Ufers des Adventfjorden und zeigt bunte Holzhäuser vor Bergketten und Gletscherlandschaften auf 78 Grad nördlicher Breite. Die Straßen verlaufen parallel zum Fjord, und die Siedlung dehnt sich zwischen steilen Hängen und Küste aus.
Die Siedlung entstand 1906, als der amerikanische Geschäftsmann John Munro Longyear die Arctic Coal Company gründete und den industriellen Kohlebergbau begann. Der Bergbau prägte das Leben hier über Jahrzehnte, bis sich der Ort allmählich zu einem Zentrum für Forschung und Tourismus entwickelte.
Die Bewohner kommen aus mehr als 50 Ländern und treffen sich bei Veranstaltungen wie Solfestuka, Dark Season Blues oder Polarjazz. Dieser Kalender aus Festen bringt die Gemeinschaft zusammen und macht das Zusammenleben in der Arktis spürbar.
Die Siedlung verfügt über etwa 40 Kilometer asphaltierte Straßen, und im Winter nutzen die Leute vor allem Schneemobile für längere Strecken. Flugverbindungen zum norwegischen Festland verkehren das ganze Jahr über regelmäßig.
Die örtlichen Vorschriften verbieten Katzen, begrenzen den Alkoholkauf und verlangen von Bewohnern, außerhalb der Ortsgrenzen eine Schusswaffe zu tragen, weil Eisbären in der Gegend leben. Auch die Gräber auf dem Friedhof bleiben seit Jahrzehnten unverändert, da der Permafrost Zersetzung verhindert.
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