Barentsburg, Russische Bergbausiedlung in Grønfjorden, Svalbard, Norwegen.
Barentsburg ist eine russische Bergarbeitersiedlung am Grønfjorden auf Spitzbergen in Norwegen. Die Wohnhäuser aus Holz und Beton stehen neben Versorgungsgebäuden, Industrieanlagen zur Kohlegewinnung und einem Forschungszentrum nahe der Küste.
Eine niederländische Firma gründete den Ort 1920 und verkaufte ihn später an ein sowjetisches Unternehmen, das 1932 die Kontrolle übernahm. Die Kohleförderung blieb seitdem die wirtschaftliche Grundlage der Siedlung.
Die Ortschaft trägt den Namen des niederländischen Seefahrers Willem Barentsz, der im 16. Jahrhundert in diese Region segelte. Heute leben hier Bewohner aus Russland und der Ukraine, die in einem eigenen Schulgebäude, einem Kindergarten und einem Kulturhaus zusammenkommen.
Schiffe fahren im Sommer von Longyearbyen hierher, während im Winter Motorschlittentouren die Anreise ermöglichen. Die Lage am Wasser erleichtert die Ankunft per Boot, und viele Gebäude sind zu Fuß erreichbar.
Die Siedlung beherbergt eines der beiden russischen Konsulate in Norwegen sowie eine Statue Lenins vor dem Verwaltungsgebäude. In der Kohlemine arbeiten noch heute Bergleute unter der Fjordoberfläche.
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