Saltfjellet-Svartisen-Nationalpark, Nationalpark mit Gletschern und Bergen in Nordland, Norwegen.
Der Saltfjellet-Svartisen-Nationalpark ist ein großes Schutzgebiet in der Provinz Nordland, Norwegen, das sich über mehrere Gemeinden erstreckt und vom Svartisen-Gletscher dominiert wird. Das Gelände wechselt zwischen flachen Hochplateaus, tiefen Fjorden und ausgedehnten Birkenwäldern, die bis an den Rand des Eises reichen.
Das Gebiet war schon Jahrtausende vor der offiziellen Gründung des Parks im Jahr 1989 von Menschen bewohnt, wie Funde von Jagd- und Siedlungsresten belegen. Verschiedene Gemeinschaften haben die Landschaft über lange Zeiträume genutzt und dabei ihre Spuren hinterlassen.
Die Samen haben in diesem Gebiet seit Jahrhunderten Rentiere gehalten, und ihre Wanderrouten durch das Hochland sind bis heute in Gebrauch. Entlang der Täler und der Küste haben Fischerfamilien kleine Siedlungen geprägt, die man noch heute im Landschaftsbild erkennt.
Der Park hat mehrere Zugangspunkte, und markierte Wanderwege führen zu Berghütten, die von Wandervereinen betrieben werden. Geführte Gletschertouren erfordern eine Voranmeldung und besondere Ausrüstung, daher empfiehlt es sich, diese Touren frühzeitig zu planen.
Unter dem Svartisen-Gletscher verbirgt sich ein ausgedehntes Netz aus Höhlen, die von Wasser durch Kalkstein gespült wurden und von Forschern aktiv untersucht werden. Einige dieser Kammern sind nur über enge, wasserführende Gänge zugänglich, was sie zu einem der weniger bekannten Gletschersysteme Europas macht.
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