Vesterålen, Archipel im Norden von Nordland, Norwegen
Vesterålen ist ein Archipel mit etwa 1.330 Inseln nördlich der Lofoten, das sich über ein großes Meeresgebiet erstreckt. Die Landschaft kombiniert steile Berge, tiefe Fjorde und kleinere flache Inseln, die durch Brücken und Fährverbindungen miteinander verbunden sind.
Die ersten dauerhaften Siedlungen entstanden im 11. Jahrhundert auf den Inseln und entwickelten sich rund um Fischerei und Seefahrt. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Inseln stärker besiedelt, als Handelsrouten und Fischereigründe an Bedeutung gewannen.
Die Samen haben hier traditionelle Handwerkstechniken bewahrt, die in Läden und bei lokalen Kunsthandwerkern sichtbar werden. Fischerei und deren Produkte prägen das tägliche Leben in den Dörfern und auf den Märkten.
Zwei regionale Flughäfen verbinden die Inseln mit größeren Städten, und die Küstenlinie wird ganzjährig von regelmäßigen Fährdiensten bedient. Besucher sollten mit wechselhaftem Wetter rechnen und festes Schuhwerk sowie wasserfeste Kleidung mitbringen.
Die Gewässer bei Bleiksøya sind eines der besten Beobachtungsgebiete für Pottwal in Europa, da Wale hier ganzjährig Nahrung in den tiefen Gewässern finden. Diese Nähe zum Kontinentalabhang macht die Gegend weltweit zu einem Hotspot für Meeresbiologen.
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