Grumant, Siedlung in Norwegen
Grumant ist eine verlassene Bergbausiedlung auf Spitzbergen, die sich zwischen schneebedeckten Bergen und der Arktis befindet. Die Gebäude stehen noch immer an ihren ursprünglichen Plätzen, allerdings sind viele davon verfallen oder teilweise zerstört.
Die Siedlung wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet, um Kohle aus der Region zu fördern. Nach mehreren Jahrzehnten des Betriebs wurde der Bergbau in den 1950er Jahren eingestellt und die Bewohner zogen weg.
Der Ort ist nur mit Schiff oder Hubschrauber erreichbar und wird während der dunklen Wintermonate schwer zugänglich. Besucher sollten warme Kleidung mitbringen und beachten, dass es dort keinerlei Unterkunfts- oder Verpflegungseinrichtungen gibt.
Die Gebäude sind mit Permafrost eingefroren, was sie über Jahrzehnte hinweg natürlich konserviert hat. Diese extremen Bedingungen machen den Ort zu einem seltenen Beispiel für ein arktisches Zeitdenkmal, in dem alltägliche Gegenstände und Strukturen aus einer vergangenen Ära erhalten sind.
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