Øvre-Pasvik-Nationalpark, Nationalpark in Sør-Varanger, Norwegen
Der Øvre Pasvik Nationalpark ist ein Schutzgebiet im äußersten Nordosten Norwegens mit großen Waldflächen, flachen Seen und ausgedehnten Mooren. Das Gebiet zeigt die typischen Merkmale der sibirischen Taiga, mit niedrig wachsenden Kiefernbeständen und einer Landschaft, die von Wasser und organischen Böden geprägt ist.
Das Schutzgebiet wurde 1936 erstmals unter Schutz gestellt, erhielt aber seine offizielle Bezeichnung als Nationalpark erst 1970. Eine große Erweiterung folgte 33 Jahre später und vergrößerte die Fläche erheblich.
Archäologische Funde in der Region reichen bis 4000 vor Christus zurück, gefolgt von norwegischer Einwanderung um 1850, die die Landentwicklung veränderte.
Der Park hat keine markierten Wege, daher sollten Besucher GPS-Geräte oder digitale Karten für die Navigation nutzen. Die Landschaft ist wild und unerschlossen, daher ist eine gute Vorbereitung und Ausrüstung für unabhängiges Wandern notwendig.
Dieser Wald ist das nördlichste ursprüngliche Waldgebiet Norwegens und zeigt Ökosysteme, die sonst in Sibirien zu finden sind. Besucher betreten eine Landschaft, die dem europäischen Norden seit Tausenden von Jahren ähnelt.
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