Karmøy, Kommune in Rogaland in Norwegen
Karmøy ist eine Gemeinde im Rogaland-Bezirk Norwegens, bestehend aus mehreren Inseln und Festlandteilen mit Fischerdörfern, Feldern und felsigen Küsten. Die Hauptstadt Kopervik beherbergt Geschäfte und Cafés, während Orte wie Åkrehamn und Skudeneshavn mit ihren engen Gassen und weißen Häusern das maritime Erbe prägen.
Karmøy war seit der Steinzeit besiedelt und spielte in der Wikingerzeit eine Rolle, insbesondere als Sitz von König Harald Schönhaar, dem ersten König Norwegens. Die region enthält antike Grabhügel und Runensteine sowie die im 13. Jahrhundert erbaute Avaldsnes-Kirche, die ihre lange Geschichte zeigen.
Der Name Karmøy stammt aus der altnordischen Sprache und bezieht sich auf die Insellandschaft. Heute sieht man in den Dörfern traditionelle weiße Holzhäuser und alte Schiffe im Hafen, die zeigen, wie sehr die Seefahrt noch immer das Alltagsleben und die Identität der Menschen prägt.
Der beste Weg, die zerstreuten Dörfer und Inseln zu erkunden, ist mit dem Fahrrad oder Auto, da die Straßen entlang der Küste führen und die Fähren zwischen den Inseln verkehren. Die lange Sommersonne bietet viel Tageslicht zum Wandern und Erforschen, während Regen und Wind besonders in Herbst und Winter häufig sind.
Das Kupfer aus der Visnes-Mine auf einer der Inseln wurde für die Statue of Liberty in New York verwendet, eine verborgene Verbindung zwischen diesem stillen Küstenort und einem der berühmtesten Denkmal der Welt. Diese Verbindung wird heute noch in einem Bergbaumuseum erzählt, das alte Tunnels und Ausrüstungen zeigt.
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