Rogaland, Verwaltungsbezirk in Westnorwegen
Rogaland liegt an der Westküste Norwegens und erstreckt sich über eine Küstenlinie mit tiefen Fjorden, Bergen und offenen Agrarflächen. Die Grafschaft umfasst 23 Gemeinden, die sich von der Nordsee bis zu den Hochebenen im Landesinneren ziehen.
Die Landschaft war während der Wikingerzeit als Rygjafylke bekannt und wurde 1662 nach dänischem Recht in ein norwegisches Amt umgewandelt. Im Jahr 1919 wurde Rogaland zu einer Grafschaft mit einer neuen Verwaltungsstruktur, die bis heute weiterbesteht.
Der Name Rogaland stammt von einem altnordischen Wort für das Stammland der Rygir, einem germanischen Volk, das hier vor mehr als tausend Jahren lebte. Noch heute verbinden sich die Städte und Dörfer durch eine gemeinsame Identität, die sich in regionalen Dialekten und Traditionen zeigt.
Viele Orte sind über Autofähren oder Brücken miteinander verbunden, da Fjorde und Buchten die Küste durchziehen. Stavanger dient als Hauptzugangspunkt, von wo aus man die kleineren Gemeinden mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Auto erreichen kann.
In einigen Küstendörfern findet man noch traditionelle Bootshäuser aus Holz, die an den Ufern direkt auf Felsküsten gebaut wurden. Diese Strukturen waren ursprünglich für die Lagerung von Fischerbooten gedacht und werden heute oft als Sommerresidenzen genutzt.
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