Blåmannsisen, Gletscher in der Gemeinde Sørfold und Fauske, Norwegen
Blåmannsisen ist ein großes Eismeer an der Grenze zwischen Fauske und Sørfold, das sich über ein riesiges Gebiet erstreckt und an manchen Stellen eine beträchtliche Dicke aufweist. Die Oberfläche zeigt die typischen Merkmale eines aktiven Gletschersystems mit verschiedenen Ablationsgebieten und Firnzonen.
Der südliche Rand des Eisschilds zeigt eine markante Endmoräne, die die maximale Ausdehnung während der Kleinen Eiszeit anzeigt. Diese geologische Formation dokumentiert Tausende Jahre der Klimaschwankungen und Eisbewegungen in dieser Region.
Der Name Ålmåjalosjiegŋa in der Lule-Sami-Sprache zeigt die enge Verbindung zwischen diesem Eismeer und den indigenen Gemeinschaften Nordskandinaviens. Die lokalen Sami-Bevölkerungen haben diesen Ort seit Generationen als Teil ihrer Kulturlandschaft wahrgenommen.
Der Zugang erfordert eine anspruchsvolle Wanderung von Straumklumpen aus, bei der Navigationswerkzeuge und winterliche Ausrüstung notwendig sind. Besucher sollten gute körperliche Fitness mitbringen und immer aktuelles Wetter und Schneekonditionen überprüfen.
Drei unterschiedliche Gletscherauslassbahnen fliessen vom Haupteisschild ab und speisen zusammen die Wasserkraftwerke beider Länder. Dieses Gletschersystem gehört zu den wenigen grenzüberschreitenden Eismassen Skandinaviens, die noch aktiv an der Stromerzeugung mitwirken.
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