Dovrefjell, Gebirgskette in Møre og Romsdal, Norwegen.
Dovrefjell ist ein Gebirgszug in Zentralnorwegen mit mehreren Gipfeln, von denen der höchste etwa 2286 Meter erreicht. Die Bergkette erstreckt sich über weite Strecken und trennt mehrere norwegische Regionen voneinander.
Das Gebirgsmassiv war im Mittelalter ein wichtiger Durchgangspass mit Berghütten, die Pilgern auf dem Weg nach Trondheim Schutz boten. Diese alte Passage- und Versorgungsroute prägte das Gebiet für Jahrhunderte.
Der Name Dovrefjell stammt aus der Wikingerzeit und bedeutet "Rücken des Berges". Heute ist die Region geprägt von der traditionellen Nutzung als Wandergebiet und Lebensraum für wilde Tiere.
Die Europäische Route E6 und die Dovrebanen-Eisenbahn bieten ganzjährigen Zugang durch das Gebirge und verbinden Süd- und Nordnorwegen. Diese Wege sind zuverlässig und ermöglichen es Besuchern, das Gebirgsmassiv bequem zu durchqueren.
Das Gebirge beherbergt die letzte wild lebende Rentierpopulation Norwegens, die beringischen Ursprungs ist und auf uralte genetische Linien zurückgeht. Hinzu kommen Moschusochsen, die in den 1930er Jahren aus Grönland eingeführt wurden und sich hier etabliert haben.
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