Hardangervidda-Nationalpark, Nationalpark auf Bergplateau in Südnorwegen
Das Hardangervidda ist ein Hochplateau in Südnorwegen, das sich über mehrere Gemeinden erstreckt und von offenem Gelände mit zahlreichen Seen geprägt ist. Das Plateau liegt in großer Höhe und ist von einem rauen, windigen Klima charakterisiert, das nur wenig Bewuchs zulässt.
Menschen siedelten sich auf diesem Plateau bereits in der Steinzeit an und folgten den Wanderungsrouten der Rentiere, die hier lebten. Diese frühe Verbindung zwischen Menschen und der Tierwanderung prägte die Nutzung der Region über Jahrtausende.
Die Gegend ist seit langem ein Ort, wo Menschen zu Fuß unterwegs sind und die Natur erkunden. Hier entstanden über Generationen hinweg Wege und einfache Hütten, die Wanderer nutzen, um diese raue Landschaft zu durchqueren.
Die beste Zeit zum Wandern ist von Sommer bis Herbst, wenn die Wege begehbar sind und das Wetter am wenigsten wechselhaft ist. Im Winter ist die Gegend für Skifahrer interessant, aber das Terrain ist dann sehr rauh und erfordert Erfahrung und gute Vorbereitung.
Das Gebiet beheimatet Europas größtes Hochgebirgsplateau und ist ein letzter Zufluchtsort für eine besondere Rentier-Population, die hier in freier Wildbahn lebt. Diese wilden Rentiere sind ein seltenes Phänomen in Europa und prägen das Ökosystem des Plateaus bis heute.
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