Nusfjord, Fischerdorf in der Gemeinde Flakstad, Norwegen
Nusfjord ist ein kleines, traditionelles Fischerdorf auf der Insel Flakstadøya in der Gemeinde Flakstad, Norwegen, das tief in einem engen Fjord liegt und von steilen Felswänden umgeben ist. Die hölzernen Häuser und Fischerhütten, sogenannte Rorbuer, stehen dicht am Wasser und sind in leuchtenden Farben gestrichen.
Die Besiedlung von Nusfjord geht mehr als zweitausend Jahre zurück, aber das Dorf entwickelte sich im Laufe der Zeit vor allem als Fischfangstandort für Kabeljau. Zu seinen aktivsten Zeiten gab es hier über 150 Rorbuer sowie eine Schmiede, eine Sägemühle und eine Fabrik zur Verarbeitung von Fischleber.
Der Name Nusfjord bedeutet auf Norwegisch so viel wie Kussfjord und beschreibt, wie eng das Dorf in den Fjord eingebettet liegt. Im alten Salzhaus befindet sich heute die Galerie Salteriet, die Druckgrafiken norwegischer Künstler zeigt und mit dem Queen Sonja Print Award verbunden ist.
Besucher parken außerhalb des Dorfes und gehen zu Fuß hinein. Der schmale Zufahrtsweg ist kurvenreich, daher empfiehlt es sich, früh morgens oder am späten Nachmittag anzureisen, wenn weniger Fahrzeuge unterwegs sind.
Die Schmiede Smia, die im Jahr 1871 von Tønnes Elias Hansen eröffnet wurde, ist noch erhalten und zeigt ein funktionierendes Feuer mit einem elektrischen Blasebalg. Besucher können dort sehen, wie Werkzeuge für den täglichen Fischereibetrieb hergestellt und repariert wurden.
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