Kistefos Træsliberi, Industriedenkmal in Jevnaker, Norwegen
Die Kistefos-Zellstofffabrik steht am Fluss Randselva und bewahrt Maschinen und Industrieausrüstung aus ihrer Betriebszeit zwischen 1889 und 1955. Das Gelände erstreckt sich über ein großes Areal mit mehreren Ausstellungsbereichen, in denen Besucher die Produktionsanlagen erkunden können.
Anders Sveaas gründete die Fabrik 1889 und nutzte die Kraft des Kistefossen-Wasserfalls zur Herstellung von Zellstoff für die Papierproduktion während Norwegens industrieller Expansion. Die Anlage blieb bis 1955 in Betrieb und prägte die wirtschaftliche Entwicklung der Region für mehrere Generationen.
Der Ort wurde 1996 in ein Museum umgewandelt und verbindet Industriegeschichte mit zeitgenössischer Kunst und einem Skulpturengarten. Besucher können heute sehen, wie der Alltag der Arbeiter aussah und welche Rolle die Fabrik in der Gemeinde spielte.
Besucher können historische Maschinenkomponenten selbst bedienen und verschiedene Ausstellungsbereiche auf dem weitläufigen Gelände erkunden. Es lohnt sich, genügend Zeit einzuplanen, um die Außenanlagen zu Fuß zu durchlaufen und alle Bereiche zu sehen.
Eine bemerkenswerte moderatorische Brücke mit Ausstellungsraum wurde von dem renommierten Architekten Bjarke Ingels entworfen und verbindet beide Seiten des Flusses. Dieses zeitgenössische Bauwerk steht in starkem Kontrast zur historischen Fabrik und zeigt, wie der Ort Vergangenheit und Gegenwart verbindet.
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