Kopåsbatteriet, Artilleriebatterie in Drøbak, Norwegen
Kopåsbatteriet ist eine Festungsanlage auf dem Hügel Kopås, die mit zwei 10,5-cm-Kanonen in Betonbunkern und unterirdischen Munitionslagern ausgestattet ist. Die beiden Geschütze sind in ihren ursprünglichen Schutzbauten erhalten geblieben.
Die Anlage wurde zwischen 1898 und 1900 errichtet und spielte während der deutschen Invasion 1940 eine Rolle in der Küstenverteidigung. Das Geschütz griffen das Kriegsschiff Blücher und andere deutsche Schiffe an.
Die erhaltene Militäranlage repräsentiert norwegische Küstenverteidigungssysteme und dient als Bildungsort über militärische Operationen des Zweiten Weltkriegs.
Der Ort lässt sich zu Fuß erkunden, wobei die Geschützstellungen und unterirdischen Räume sichtbar sind. Besucher sollten sich auf unebenes Gelände und Felsenformationen vorbereiten.
Im Jahr 1952 wurden vier spezialisierte Geschütze von einer anderen Festung an diesem Ort installiert und prägten die Endkonfiguration der Anlage vor ihrer Stilllegung 1974. Diese Waffen erhöhten die Feuerkraft erheblich und zeigen die wechselhafte Entwicklung der norwegischen Verteidigungssysteme im Kalten Krieg.
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