Lille Tøyen hageby, Gartenstadt in Oslo, Norwegen.
Lille Tøyen hageby ist eine Wohnanlage in Oslo, die aus Reihen von Holzhäusern mit privaten Gärten besteht. Die Häuser sind durch Wege verbunden und schaffen eine gemeinschaftliche Nachbarschaft mit offenen Grünflächen.
Das Viertel wurde 1919 nach Plänen des Architekten Magnus Poulsson entworfen, der eine neue Form des Wohnens mit Gärten in Oslo schuf. Die Anlage verkörpert den damaligen Gedanken, Wohnen und Natur miteinander zu verbinden.
Die Anordnung des Viertels spiegelt norwegische Architekturtraditionen wider, indem natürliche Elemente mit Wohnstrukturen in einem gemeinschaftsorientierten Design verbunden werden.
Das Viertel ist ein ruhiges Wohngebiet, das am besten zu Fuß erkundet wird, um die Häuser und Gärten genauer zu betrachten. Der Zugang ist frei, und Besucher können die öffentlichen Wege nutzen, ohne die privaten Bereiche zu betreten.
Die ursprünglichen Entwurfspläne von Magnus Poulsson wurden mit Tinte und Farbstift auf transparentem Papier gezeichnet und werden heute im norwegischen Architekturmuseum aufbewahrt. Diese Pläne zeigen die handwerklichen Techniken und das detaillierte Denken, das dieser innovativen Wohnsiedlung zugrunde lag.
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