Villa Stenersen, Funktionalistisches Haus mit Galerie in Vinderen, Norwegen.
Villa Stenersen ist eine 1937-1939 erbaute Wohnhaus und Kunstgalerie in Vinderen, das sich durch weisse Betonflächen, Glasbausteinen und mehrere Etagen auszeichnet. Der Innenraum wurde speziell gestaltet, um eine bedeutende Kunstsammlung in den täglichen Wohnbetrieb zu integrieren.
Der Architekt Arne Korsmo entwarf das Haus 1937-1939 für den Finanzier Rolf Stenersen, um sein Leben und seine Kunstsammlung unter einem Dach zu verbinden. Nach Stenersens Tod gelangte das Bauwerk 1974 in Staatsbesitz und wird seitdem als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die Villa verkörpert eine Philosophie, bei der Wohnen und Kunstausstellung nahtlos ineinander übergehen. Die Räume zeigen, wie norwegische Sammler im 20. Jahrhundert moderne Kunst in ihr alltägliches Leben integrierten.
Die Villa ist für Besichtigungen in den Sommermonaten zugänglich, hauptsächlich an Sonntagen, wenn organisierte Führungen angeboten werden. Die U-Bahn-Linien 2 und 3 führen zur Station Borgen, von dort sind es etwa 10 Minuten Fussweg durch das Wohnviertel Vinderen bis zum Haus.
Das Treppenhaus funktioniert als vertikale Kunstgalerie und wird durch etwa 600 Glaszylinder natürlich beleuchtet, die Kunstwerke an den Wänden in wechselndem Licht zeigen. Diese ungewöhnliche Konstruktion war eine radikale Idee des Architekten, um den Aufstieg selbst zum künstlerischen Erlebnis zu machen.
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