Mon Plaisir, Denkmalgeschützter Pavillon in Sandviken, Norwegen
Mon Plaisir ist ein hölzerner Pavillon an der Fjellveien nördlich von Mulelven in Sandviken, Bergen, der nach dem Vorbild eines römischen Tempels mit ionischen Säulen gebaut wurde. Das Gebäude steht auf einem erhöhten Grundstück und ist im klassischen Stil gehalten, mit einem Fries über dem Eingang.
Der Pavillon wurde um 1836 von Michael D. Prahl als Teil des Vergnügungsgeländes Christinegård errichtet. Seit 1927 steht er unter Denkmalschutz und wird von der Gemeinde Bergen verwaltet.
Der französische Name 'Mon Plaisir' bedeutet 'mein Vergnügen' und spiegelt den romantischen Einfluss europäischer Reisender auf die norwegische Architektur wider. Die auf dem Tempelfries gemalte Inschrift zeigt noch heute, wie stark kontinentale Ideen das lokale Bauschaffen geprägt haben.
Der Pavillon liegt an der Fjellveien und ist zu Fuß über lokale Wege leicht erreichbar, am besten als Teil eines Spaziergangs durch das angrenzende Wohngebiet Sandviken. Das Gelände ist das ganze Jahr über zugänglich, wobei die Wege bei Nässe rutschig werden können.
Obwohl der Pavillon wie ein Tempel aus Stein wirkt, ist er vollständig aus Holz gefertigt, was für eine so klassische Form ungewöhnlich ist. Diese Kombination aus norwegischer Holzbautradition und europäischen Tempelformen ist in der norwegischen Architekturgeschichte sehr selten.
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