Hasle Hageby, Gartenstadt in Oslo, Norwegen.
Hasle Hageby ist eine Wohnsiedlung in Oslo, die zwischen 1912 und 1914 erbaut wurde und aus sieben Doppelhäusern, einem Dreifamilienhaus und einem fünfstelligen Haus besteht. Die Gebäude folgen einem englischen Cottage-Stil und sind aus Ziegeln konstruiert, wobei sie sich entlang Fjordgløttveien und Hasleveien erstrecken.
Die Siedlung wurde zwischen 1912 und 1914 unter der Leitung von Johan Throne Holst gegründet, um Arbeitern der Freia Chocoladefabrik Wohnraum zu bieten. Bis Dezember 1997 blieb die Gegend im Besitz von Freia, bevor sie mit der Übernahme durch Kraft Foods in Eigentumswohnungen umgewandelt wurde.
Die Gegend ist mit einer Skulptur einer jungen Frau von Arne Durban verziert, die an die Geschichte der ehemaligen Schokoladenfabrik Freia erinnert. Diese Kunstwerk prägt das Erscheinungsbild des Viertels und verbindet es mit der industriellen Vergangenheit des Ortes.
Das Viertel ist über Straßenbahnlinien mit dem Zentrum Oslos verbunden, was den Zugang zur Stadt erleichtert. Besucher finden die Häuser in Gehweiter zueinander und können die gesamte Siedlung einfach zu Fuß erkunden.
Die Bebauung wurde nach englischem Cottage-Vorbild entworfen, was in Oslo zu dieser Zeit eher ungewöhnlich war und dem Viertel einen eigenständigen Charakter verlieh. Dieser Architekturstil prägt das Erscheinungsbild bis heute und macht es zu einem bemerkenswerten Beispiel frühen Gartenstadt-Designs in Skandinavien.
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