Østmarksetra, Restaurant in Norwegen
Østmarksetra ist ein Holzgebäude in einem Waldgebiet namens Østmarka, das sich knapp außerhalb Oslos befindet und sich auf einem Hügel neben dem See Ulsrudvann erhebt. Das Innere ist gemütlich eingerichtet mit Stühlen und Tischen im Stil traditioneller Berghütten, während das Äußere eine klassische Holzbauweise mit einem einfachen, zeitlosen Design aufweist.
Das Gebäude wurde 1926 vom Architekten Thorvald Astrup entworfen und eröffnet, um Besuchern der Østmarka einen Ort zur Erholung und für sportliche Aktivitäten zu bieten. Nach einem verheerenden Brand 1927 wurde es wenige Monate später wieder aufgebaut und öffnete im März 1928 erneut seine Türen.
Der Name Østmarksetra bezieht sich auf einen kleinen Berghof im östlichen Waldgebiet, obwohl das Gebäude niemals ein echter Bauernhof war. Das Lokal dient heute als Treffpunkt für Feierlichkeiten wie Hochzeiten, Konfirmationen und Jahresfeste, wobei die Besucher die traditionelle Holzarchitektur und die gemütliche Atmosphäre schätzen.
Das Lokal ist leicht mit dem Auto oder Bus über die Østmarkveien erreichbar und dient als willkommener Ruhepunkt bei Ausflügen durch den Wald. Besucher sollten beachten, dass es hauptsächlich für Veranstaltungen wie Hochzeiten und Tagungen genutzt wird, aber auch Mittagessen serviert und an wärmeren Tagen Außenplätze mit Waldblick angeboten werden.
Unter dem Restaurant befindet sich ein großes Bunker-System, das die Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs erbaut hatte und das später kurzzeitig für eine Fernsehserie geöffnet wurde. Dieser verborgene Raum erzählt von einer weniger bekannten Schicht der lokalen Geschichte, die unter der idyllischen Waldoberfläche verborgen liegt.
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