Operation Jupiter, Militärischer Invasionsplan für Nordnorwegen.
Operation Jupiter war ein britischer Militärplan aus dem Zweiten Weltkrieg, der die Invasion der norwegischen Nordküste und der angrenzenden arktischen Gebiete vorsah. Ziel war die Kontrolle über strategisch wichtige Küstenpositionen und Häfen in diesem abgelegenen Teil Nordeuropas.
Der Plan entstand 1941, nachdem die Sowjetunion Großbritannien unter Druck gesetzt hatte, die Operationen gegen die deutschen Besatzungstruppen in Nordeuropa zu verstärken. Er wurde schließlich verworfen, weil die verfügbare Luftunterstützung und die logistischen Mittel für eine Landung unter arktischen Bedingungen als unzureichend galten.
Der Plan war Teil einer Reihe britischer Überlegungen, wie man den Druck auf die deutschen Besatzungstruppen in Nordeuropa erhöhen könnte. Solche Planungen zeigen, wie stark die Kriegführung im Zweiten Weltkrieg von diplomatischen Absprachen zwischen den Alliierten abhängig war.
Da es sich um einen nie ausgeführten Militärplan handelt, gibt es vor Ort nichts zu besichtigen, und das Studium des Plans erfolgt am besten anhand historischer Archive oder Bücher. Wer sich für die Schauplätze interessiert, die das Ziel der Operation gewesen wären, sollte die rauen Küstenbedingungen im arktischen Norwegen einplanen.
Die Zielregion liegt so weit nördlich, dass im Winter wochenlang keine Sonne aufgeht, während der Sommerhimmel kaum je dunkel wird. Diese extremen Lichtverhältnisse hätten die Planung von Angriffen, Tarnung und Versorgung erheblich erschwert.
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