Suhar, Hafenstadt im Norden des Omans.
Sohar ist eine Hafenstadt an der Küste des nördlichen Oman, die vom Arabischen Meer umspült wird. Ein Fort aus Lehmziegeln steht auf einem kleinen Hügel am Rand der Altstadt, von wo aus man auf die Bucht und die Berge im Inland blickt.
Händler aus Mesopotamien und Persien kamen hierher, um Kupfer und Weihrauch zu laden, schon lange bevor der Islam die Region erreichte. Im Mittelalter wuchs die Stadt zu einem der reichsten Häfen am Indischen Ozean, bevor die Macht nach Maskat wechselte.
Fischer legen ihre Netze am frühen Morgen aus und kehren mit Thunfisch, Makrelen und Langusten zurück, die sie direkt am Kai verkaufen. In den Gassen rund um den alten Hafen hängen Männer handgeknüpfte Taue und Körbe auf, während Frauen in den Geschäften Weihrauch und Safran abwiegen.
Ein Spaziergang entlang der Corniche am frühen Morgen oder späten Nachmittag schützt vor der stärksten Hitze und bietet einen Blick auf das Treiben der Fischer. Der Zugang zum Fort ist unkompliziert, und Taxis bringen Reisende zu den wichtigsten Punkten der Stadt.
Einige Bewohner erzählen, dass Sindbad der Seefahrer aus den Märchen von Tausendundeiner Nacht hier geboren worden sei. An einer Stelle am Hafen erinnert eine Bronzetafel an die alte Legende, ohne dass Archäologen dafür Belege gefunden hätten.
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