Pozuzo, Deutsch-österreichischer Siedlungsdistrikt in der Provinz Oxapampa, Peru
Pozuzo-Distrikt ist ein Verwaltungsgebiet in der Provinz Oxapampa in der östlichen Region Perus. Das Gebiet erstreckt sich über hügeliges Gelände mit dichter Vegetation und liegt auf Höhen zwischen etwa 700 und 1000 Metern.
Der Distrikt entstand, als europäische Auswanderer aus Tirol und Preußen 1857 die Reise nach Peru antraten und sich ab 1859 dort niederließen. Die Siedlung bewahrte ihre abgeschiedene Lage und europäische Identität über Generationen hinweg.
Die Bewohner sprechen noch heute Deutsch als Haussprache und bewahren traditionelle europäische Bräuche in ihrem Alltag. Man sieht dies in den Holzhäusern mit Satteldächern und in lokalen Festen, die an die Herkunft ihrer Vorfahren erinnern.
Das Gebiet hat ein mildes Klima mit Temperaturen zwischen etwa 19 und 30 Grad Celsius das ganze Jahr über. Der Regen fällt regelmäßig und reichlich, daher sollte man Regenschutz einpacken und sich auf feuchte Wege vorbereiten.
Der Distrikt war von der Außenwelt völlig abgeschnitten, bis 1976 die erste Straße zur nahegelegenen Stadt Oxapampa gebaut wurde. Diese lange Isolation half der Gemeinde, ihre originale deutschsprachige Kultur bis heute zu bewahren.
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