Limunsudan-Wasserfall, Zweistufiger Wasserfall in Talakag, Philippinen
Limunsudan Falls ist ein zweistufiger Wasserfall im Nordosten von Mindanao, Philippinen, der über steile Felswände in die Tiefe fällt. Die obere Stufe ergießt sich in die untere, und das gesamte Gefälle gehört zu den höchsten des Landes.
Ab Mitte des 20. Jahrhunderts war die Region um den Wasserfall intensivem Holzeinschlag ausgesetzt, der den Wald und den Wasserfluss dauerhaft verändert hat. Heute erholen sich Teile des Waldes langsam wieder, doch die Spuren dieser Zeit sind in der Landschaft noch spürbar.
Die Higaonon, eine indigene Gemeinschaft, leben in der Gegend rund um den Wasserfall und betrachten die umliegende Natur als Teil ihrer Identität. Besucher können einheimische Führer aus dieser Gemeinschaft engagieren, die den Weg durch den Wald kennen und Einblicke in das Leben vor Ort geben.
Um zum Wasserfall zu gelangen, fährt man zunächst mit dem Motorrad von einem nahe gelegenen Ort und setzt dann den Weg zu Fuß durch den Wald fort. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da der Pfad je nach Witterung matschig oder rutschig sein kann.
Am Fuß des Wasserfalls ragen Basaltsäulen aus dem Boden, die durch natürliche Abkühlungsprozesse des Gesteins entstanden sind und ungewöhnlich geradlinige Formen bilden. Trotz der verlockenden Becken ist das Schwimmen dort wegen der starken und wechselhaften Strömungen nicht erlaubt.
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