Bukidnon, Verwaltungsprovinz im nördlichen Mindanao, Philippinen
Bukidnon ist eine Verwaltungsprovinz in der Region Northern Mindanao auf der Insel Mindanao. Die Provinz besteht aus zwanzig Gemeinden und zwei Städten, die sich über bergiges Gelände mit ausgedehnten Anbauflächen verteilen.
Die Philippinen machten das Gebiet 1914 offiziell zu einer Provinz, nachdem es zuvor unter verschiedenen spanischen und amerikanischen Verwaltungsstrukturen gestanden hatte. Diese Umstrukturierung brachte neue Verbindungen zu den Küstenregionen und förderte die wirtschaftliche Entwicklung im Landesinneren.
Der Name stammt aus der Malaio-Polynesischen Sprache und bedeutet Bergvolk, was auf die sieben indigenen Gruppen verweist, die heute noch in den höher gelegenen Gebieten leben. Besucher begegnen diesen Gemeinschaften oft auf lokalen Märkten, wo handgewebte Textilien und traditionelles Kunsthandwerk angeboten werden.
Die Hauptstraßen führen durch die Provinz und verbinden die verschiedenen Gemeinden miteinander, wobei Kleinbusse und Jeepneys die üblichen Verkehrsmittel sind. Reisende sollten sich auf wechselndes Wetter einstellen, da die Höhenlage kühlere Temperaturen und häufigeren Regen mit sich bringt.
Der zweithöchste Gipfel der Philippinen erhebt sich hier und zieht erfahrene Bergsteiger an, die mehrtägige Aufstiege durch dichten Regenwald unternehmen. Auf dem Weg nach oben wechselt die Vegetation von tropischen Bäumen zu Mooswäldern, die in dieser Höhe nur selten zu sehen sind.
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